Der Neue Geschichtsboden ist für alle da!

Die Tablets, mit denen die Sammlungscloud spielerisch erkundet werden kann, sind ebenso intuitiv aufgebaut wie der zentral im Raum stehende ‚Wissensspeicher‘, der ständig weiter wachsen und sich verändern wird.

Der Neue Geschichtsboden ist auch eine Werkstatt für den ländlichen Raum. In einer Werkstatt arbeitet selten einer alleine. Es tragen immer verschiedene Menschen mit ihren besonderen Fähigkeiten bei. In unserem Fall geht es darum, etwas zu erfahren, zu lernen und gemeinsam zu einem vielstimmigen Bild von Heimat und Geschichte beizutragen.

Wir verstehen den Neuen Geschichtsboden nicht als einen Ort, den man besucht, um Dinge anzuschauen und im idealen Fall etwas Lehrreiches zu erfahren. Vielmehr wünschen wir ihn uns als Raum, in dem Austausch stattfinden kann, wo jeder sich einbringen und auch mitmachen kann. 

Wir wollen den Menschen nicht erzählen, wie es um ihre Geschichte, ihre Identität oder ihre Heimat bestellt ist. Wir wollen all dies gemeinsam mit ihnen gestalten und ergründen: im Dialog, auf Veranstaltungen und in Werkstätten jeder Art. 

Und natürlich auch im lebhaften Austausch beim Geschichtsboden-Abend!

Der Geschichtsboden-Abend

Hans Schneider hat im ursprünglichen Geschichtsboden – dem Dachboden über einem Getränkemarkt, der 1999 für seine Sammlung zur Verfügung gestellt wurde – diese wunderschöne Tradition eingeführt, die auch im Neuen Geschichtsboden weitergeführt wird.

Jeden letzten Montagabend im Monat trifft man sich jetzt auch bei uns zur intensiven Auseinandersetzung mit einem Thema aus Geschichte und Region. Dies kann in Form eines Vortrages von Expertinnen und Experten geschehen – muss aber nicht.

Ein Themasiert das wird dann am nächsten Abend behandelt. Kommen Sie lieber, um Ihre Fragen loszuwerden und Ihr Wissen zu teilen, sich selbst einzubringen und mit den anderen Geschichtsboden-Fans auszutauschen.

Seien Sie uns herzlich willkommen! Ohne Sie gäbe es keine Geschichte in der Region – und damit auch keinen Geschichtsboden!

Der Neue Geschichtsboden
ist eine Werkstatt für alle!

Hier finden Sie eine Auswahl an museumspädagogischen Angeboten. Der Neue Geschichtsboden, die Ziegelei und die Landschaft rund um Vatersdorf bietet einen großen Reichtum an Erfahrungsräumen. 

Entdecken und Begreifen, Forschen und produktives Tun – das bietet dieser Raum für Heimat, Identität, Geschichte und Baukultur.

Wolkengucker

Wie sieht man eine Wolke am besten? Von unten natürlich! Wir haben hier im Neuen Geschichtsboden eine ‚Sammlungscloud‘, in die mehrere hundert Dinge ‚eingewebt‘ sind. So eine Cloud ist – nichts anderes als eine Wolke! Sie schwebt über uns. Sie hat keine bestimmte Form. Sie verändert sich. In ihr ballen sich viele verschiedene Kräfte.

In unserem Fall eben Dinge!
Nimm‘ Dir ein Kissen und suche Dir einen Platz, an dem Du -gerne im Liegen – Deine Blicke über die Cloud über Dir schweifen lassen kannst. All diese Dinge haben Menschen gehört, die sie oft tagtäglich verwendet haben.

Bei manchen erkennt man sofort, wofür man sie verwendet hat. Andere geben uns Rätsel auf. Aber alle können eine Geschichte erzählen. Oder wir können heute eine neue Geschichte dazu erfinden. Kannst du es?

Bei manchen erkennt man sofort, wofür man sie verwendet hat. Andere geben uns Rätsel auf. Aber alle können eine Geschichte erzählen. Oder wir können heute eine neue Geschichte dazu erfinden. Kannst du es?

Ein Programm für Kinder und Jugendliche von 8 bis 15 Jahren.

Suchen und Finden

Ein Workshop zur Naturerfahrung mit der Künstlerin Annegret Hoch

Was ist wohl in der Vergangenheit hier im Ort alles geschehen? Und hat Spuren im Boden hinterlassen? Was sehen wir heute? Welche Gräser wachsen? Und was bedeutet das? Was finden wir?

Mit künstlerischen Mitteln erschließt Annegret Hoch mit den Kindern die Welt der Natur, in der wir leben. Die voller Wunder und Überraschungen ist, die es zu entdecken gilt.

Was steht denn da? Sütterlin schreiben!

Im Neuen Geschichtsboden befindet sich Feldpost von hiesigen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg. Diese Briefe sind wie viele andere Dokumente im Bestand des Neuen Geschichtsboden in „Sütterlin“ geschrieben. Gemeinsam mit der Künstlerin Annegret Hoch umkreisen wir diese für uns heute fast unleserliche ‚Geheimschrift‘.

Wir sprechen über diese Schrift, über ihre Herkunft und Bedeutung für uns. Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 in Preußen eingeführt. Hier in Bayern wird sie oft als „altdeutsche Schrift“ bezeichnet.

Dauer: 2, 5 Stunden 
Für Schüler der 9. Und 10. Klasse

Staunen und Bauen

Führung, Ziegelquiz und Workshop im Ziegelwerk Leipfinger-Bader
Wie wird aus Erde ein Ziegel, mit dem man Häuser bauen kann? Das erfahren die Kinder live in der Ziegelei in Vatersdorf bei einer Werksführung und einem Ziegelquiz. Danach geht es ab auf die Baustelle: Gemeinsam mit Werner Paul gilt es, selber ein kleines Mauerwerk zu erstellen. Und weil arbeiten hungrig macht, gibt es noch eine echte Baustellenbrotzeit!

Festes Schuhwerk und unempfindliche Kleidung sind unerlässlich.

Dauer: vier Stunden
Für Kinder von 8 bis 12 Jahren